Gasthof zum Hirschen, Burgau

Dass der Großvater vom Postl Anton ein Jäger war, das merkt man gleich. Weil, schweigsam ist er, der Anton, anschauen tut er Dich wie der Jäger das Wild, und fesch ist er. Jäger-Gene halt. Dass sein Gasthaus „Zum Hirschen“ heißt, ist da keine Überraschung. Seit 1850 ist das Haus im Familienbesitz, anfangs war es ein Bauernhaus, die Jäger haben sich da immer getroffen – sind „Zum Hirschen“ gegangen vor und nach der Jagd. Die Jäger wurden weniger, der Name blieb und hinzu kam die Frau Waltraud.

Seit 2004 führen die beiden gemeinsam den Familienbetrieb, das ist bald ein Vierteljahrhundert „gelebte Gastlichkeit“. Eigentlich kommen ja beide aus dem Service, aber der Anton hatte schon immer eine Freude am Kochen, am Genuss, an den Zutaten und Produkten aus der Region und der Jahreszeit. Da merkt man eben den Jäger. Und weil er halt eher schweigsam ist, wie schon erwähnt, hat er sich in die Küche zurückgezogen und liefert allerlei Anlässe, über die dann die Waltraud gern mit den Gästen spricht. Bei den Menüplänen redet inzwischen auch der Sohn mit, der ist Sommelier – und so erfreuen sich die traditionellen und mediterranen Köstlichkeiten genauso wie die Gäste auch am passenden Wein.